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NetzfräseFräsen & Sägen verstehen

Die Akku-Stichsäge

Aktualisiert am 2 Min. LesezeitStich-, Säbel- & Bandsägen

Stichsägen sind wie gemacht für den Akku: Sie werden oft kurz und an wechselnden Orten eingesetzt, und ein Kabel stört beim Kurvenschnitt. Moderne Akku-Stichsägen stehen den Netzgeräten in vielen Aufgaben kaum nach.

Schema des Pendelhubs einer StichsägePendelhub: Blatt schwingt beimAufwärtshub nach vornStufe 0 für Blech und saubere Kurven · hohe Stufe für schnelle Schnitte in Weichholz
Pendelhub und Hubzahl gibt es auch bei Akku-Stichsägen – sie kosten allerdings Energie – Zeichnung: Netzfräse

Spannungsklassen

  • 10,8 oder 12 Volt: leicht und handlich, gut für dünnes Holz, Kunststoff und gelegentliche Arbeiten.
  • 18 Volt (je nach Hersteller auch als 20 V max. bezeichnet): der Standard für Heimwerker und Handwerk; ausreichend für Arbeitsplatten, Bohlen und Metallprofile.
  • 36 Volt (oft zwei 18-V-Akkus): für Profis, die dauerhaft in dickem Material arbeiten.

Die Spannung allein sagt wenig über die tatsächliche Schnittleistung; Motor, Getriebe und Blatt spielen genauso mit. Wichtiger ist, dass die Säge zum vorhandenen Akkusystem passt.

Akku: Kapazität und Gewicht

Die Kapazität in Amperestunden (Ah) bestimmt, wie lange Sie sägen können. Ein 2-Ah-Akku hält die Säge leicht, reicht aber in Hartholz nur für einige Meter. Mit 4 bis 5 Ah schaffen Sie auch größere Projekte, allerdings wird die Säge kopflastiger. Für den Wechsel lohnt ein zweiter Akku, der während der Arbeit lädt.

Bürstenlose Motoren

Bürstenlose Motoren (EC-Motoren) arbeiten effizienter, erwärmen sich weniger und holen mehr Schnitte aus einer Akkuladung. Sie sind außerdem nahezu wartungsfrei, weil keine Kohlebürsten verschleißen. Bei Akku-Stichsägen, die viel genutzt werden, lohnt der Aufpreis meist.

Wo der Akku an Grenzen stößt

  • Lange Schnitte in dickem Hartholz oder Bohlen ziehen viel Strom; hier ist ein Netzgerät ausdauernder.
  • Metallschnitte mit niedriger Hubzahl sind weniger problematisch, weil die Belastung geringer ist.
  • In der Werkstatt, wo die Säge stundenlang läuft, sparen Netzgeräte Akkukosten.

Praxistipp: Die Schnittgeschwindigkeit hängt beim Akkugerät stärker vom Blatt ab als beim Netzgerät. Ein scharfes, passendes Blatt spart Energie – stumpfe Blätter leeren den Akku doppelt so schnell.

Pflege des Akkus

Lithium-Ionen-Akkus lagern Sie am besten kühl und trocken, halb geladen, wenn sie länger nicht gebraucht werden. Sehr kalte Akkus leisten weniger; bei Frost bleiben sie besser im Warmen, bis sie gebraucht werden. Beschädigte oder aufgeblähte Akkus gehören nicht mehr in die Säge, sondern in die Sammelstelle.

Sicherheit: Akku entnehmen, bevor Sie das Blatt wechseln oder die Säge ablegen. Bei Akkugeräten gibt es kein Kabel, das daran erinnert, dass die Maschine betriebsbereit ist.

Alles Weitere zu Pendelhub, Blättern und sauberen Schnitten steht im Beitrag zur Stichsäge. Wer eine akkubetriebene Säge für Abbruch und Äste sucht, sieht sich die Säbelsäge an.

Quellen und weiterführende Informationen